Jackie Huba und Ben McConnell veröffentlichen eine Liste aus der Studie: zehn Gründe, warum Marketing mittels Mundpropaganda an Bedeutung gewinnt. In Klammern dahinter meine persönliche Meinung zu den Punkten:
1. Der Konsument hat die Kontrolle. (Absolut. Ist in Deutschland noch in der Entwicklung. Aber letztlich unaufhaltsam.)
2. Werbebotschaften wird immer stärker misstraut. (Hier auch weniger ausgeprägt, aber dennoch ebenso richtig.)
3. An Einfluss gewinnende Konsumenten sind nicht einfach nur negativ, sie wehren sich. (Hier fehlt mir, dass sie auch positiv sein können - gerade das macht doch virale Effekte und 'consumer evangelism' so interessant!)
4. Es gibt einen deutlichen Zuwachs an Online-Werbung. (Hier sehe ich keinen Zusammenhang.)
5. Die Fragmentierung der Medien sorgt dafür, dass Marketers weniger Massenmedien einsetzen und stärker gezielt vorgehen. (Auch eher mittelbar verwandt, wenn überhaupt...?)
6. E-Mail und interaktive Platformen machen die Nutzung viraler Programme einfacher. (Klar.)
7. Mundpropaganda ist relativ kostenlose Werbung. (Ui! Gefährlich! Wer damit hausieren geht, dass Marketing mittels Mundpropaganda eine kostenlose Angelegenheit sei, irrt und schadet sich selbst noch obendrein! Zufällig erzielte Mundpropaganda ist kostenlos - das mag sein. Aber nicht die, um die man sich strategisch bemüht.)
8. Neue Instrumente können mittlerweile Online Mundpropaganda nachverfolgen und messen. (Richtig, noch in der Entwicklung, im Entstehen.)
9. Online word of mouth Marketing Kampagnen können sehr lange "haltbar" sein. (Absolut - das ist ja die Besonderheit, dass sie nämlich archiviert werden.)
10. Bemerkenswerte Offline-Kampagnen können Wellen durchs Web erzeugen. (Auch. Aber meines Erachtens ist das nicht mehr so richtig Mundpropaganda.)


